coaching

Im Coaching geht es um die Unterstützung anderer bei der Entfaltung ihrer Potenziale und Ressourcen. Die Ziele von Coaching und Mediation unterscheiden sich in der ethischen Grundhaltung der Mediator*in oder des Coaches gar nicht. Das Handwerkszeug des Coaching umfasst allerdings ein breiteres Spektrum.

Im Falle von Konfliktbehandlung können sich die Mittel des Coachings und der Mediation sehr gut ergänzen, um die kreativen Prozesse zur Findung von Lösungsmöglichkeiten zu intensivieren und zu beschleunigen. Das Nutzen von Metaphern, Analogien und szenischen Darstellungen wirken sowohl bei Paaren und Familien, wie auch in Teams und Organisationen sehr belebend.

Deshalb spreche ich z.B. Paare, die noch eine Unterstützung in der Konfliktbehandlung fürchten, auch gerne aus der Rolle als Beziehungs-Coach an.

„Sind Sie sicher, dass Sie den Prozess der Trennung Ihrer bisherigen Beziehung, ohne große Verletzungen der gesunden Anteile ihrer Verbindung, alleine bewerkstelligen können?
Eine Möglichkeit wäre, mit Hilfe einer dritten Partei, die materielle, emotionale und die praktische Ebene jeweils zu betrachten und in Hinblick auf Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft zu sortieren und zu bearbeiten.
Das Ziel ist, bei der bevorstehenden Operation am offenen Herzen, -denn das ist eine Trennung-, schwere Infektionen zu vermeiden, die ihr Leben nachhaltig beschädigen können, weil -metaphorisch gesprochen- gesundes Gewebe zerstört wird.
Bei dauerhafter Kommunikationsstörung besteht erfahrungsgemäß die Gefahr von unnötigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Folge von Amputationen mit „Wundbrand und Sepsis.“

Das Ziel in der Mediation wie im Coaching ist immer, neue kreative Lösungen als win-win-Situation mit Zukunftsorientierung in Fairness und Verbindlichkeit für alle Beteiligten zu erreichen.

Auch im Arbeitsleben, gelten die erfahrenen Mechanismen von Beziehungsleben. Ein Team weist die Charakteristika von Familien auf, sobald wir uns in kontinuierlichen sozialen Bezügen befinden.

Als grundlegende Methode dient das Psychodrama nach J.L. Moreno mit all seinen Facetten und Varianten. Persektivwechsel durch Rollentausch, das Doppeln, das Spiegeln sowie das Begreifen des Lebens als große Bühne werden als systemisches Handwerkszeug genutzt.

Es gibt auch die Möglichkeit, online miteinander zu arbeiten, wenn die räumliche Distanz es erfordert.

Alle Beziehungen gestalten sich nach den soziometrischen Kräften von Anziehung und Abstoßung, wie J.L. Moreno sie erforscht und beschrieben hat. Diese Erkenntnis ist für Mediation wie für Coaching-Prozesse eine wesentliche Grundlage.

Wer mehr dazu erfahren will, kann sich auf der Homepage von metaforum international über das  Sommercamp in Abano Therme und andere Ausbildungsangebote informieren.

http://www.sommercamp.metaforum.com